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Archive for the ‘Minimal’ Category

Cosmic mix

manuelWords : Vor fünf Jahren habe ich einen Mix mit dem Titel “From Krautrock to Kosmische Musik”erstellt. Während der Arbeit entdeckte ich das Buch “Krautrocksampler” von Julian Cope. Als Ambient-Liebhaber und hingebungsvoller “cosmic traveller” im musikalischen Sinn erregte ein bestimmtes Kapitel zum Thema “Kosmische Musik” meine Aufmerksamkeit.
Zwei Jahre später bestellte ich eine Ausgabe des bereits lange vergriffenen Buches und las es in einem Stück, da es nicht nur auf faszinierende Weise erstaunliche Einblicke in Aspekte deutscher Kultur und Musik bot, sondern, was noch wichtiger war, nachvollziehbar machte wie die Musik handwerklich geschaffen wurde und von wem genau.

Ich hatte schon längere Zeit Krautrock gesammelt und fühlte mich nunmehr eher der “kosmischen” Bewegung verbunden als dem eher rhythmuslastigen Krautrock-Stil. Musiker wie Klaus Schulze, Popol vuh, Ashra, Edgar Froese (RIP), Harmonia und natürlich auch Tangerine Dream. So formte sich in mir die Idee, einen Mix mit der vom Beat befreiten deutschen Musik zu gestalten, die heute als “Kosmische Musik” bekannt ist. Ich kramte meine Lieblingsalben zusammen und ging an die Arbeit. Ich habe Tangerine Dream zwei Mal live erleben dürfen und würde den Mix gerne der Arbeit des späteren Edgar Froese widmen. Auch wenn er nicht mehr unter uns weilt – seine Musik bleibt bestehen.

So lade ich Euch ein, für über eine Stunde zusammen “very cosmic” zu sein!

Dies ist für all meine deutschen Freunde!

 

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Moritz von Oswald tribute

February 5, 2017 Leave a comment

Moritz von OswaldUm das Jahr 1993 fanden musikalisch vollkommen neueartig strukturierte – und durch faszinierend andersartige Echoeffekte und unerwartete Spiellänge geprägte – Schallplatten ihren Weg von Berlin in die Welt. Und damit auf die Plattenteller der vom damaligen Zeitgeist beeinflussten Hörer. Plötzlich galten die ohne Markenzeichen schlicht und zeitlos gestalteten Sleeves – welche in Detroit gepresste, aber in Berlin entstandene Musik enthielten – zum Synonym für Künstler, die statt der eigenen Person lieber die Musik in den Fokus rücken wollten. Mit dem Label Basic Channel, das von Moritz von Oswald und Mark Ernestus betrieben wurde, fanden diese ein weites und genreübergreifendes Experimentierfeld. Dieses ermöglichte Moritz von Oswald, den Begriff Techno unter Einbeziehung von Dub, Ambient, Downtempo, Minimaltechno und Avantgarde zu einem Amalgam zu formen, das bis heute als der Urstoff von Minimal verortet werden kann.

Moritz von Oswald beschritt seither ästhetisch wie technisch einzigartige Wege, die durch zeitliche Ausdehnung, Akzentuierung, modulierte Wiederholung und strenge Selektion von musikalischen Versatzstücken bis heute Klangwelten zu schaffen, welche nicht nur auf Tanzflächen funktionieren, sondern den Kanon der minimalistischen Electronica für immer bereichern werden.

Die Souverenität seines Wirkens am Mischpult lässt ihn, wie seinen Jamaikanischen Wiedergänger Lee Scratch Perry, zum elementaren Impulsgeber der musikalische Postmoderne werden. Mutige und unerwartete Kollaborationen mit verschiedensten Musikern wie Juan Atkins, Carl Craig oder dem Jazztrompeter Nills Petter Molvaer weisen regelmäßig auf seine besondere Ambition und Stellung hin – als kreatives Füllhorn höchster geschmacklicher Integrität, dessen Erbe an Bass-Exkursionen deren Feinschliff in seiner Bedeutung und Wirkung noch nicht abzusehen ist: In eigenen Produktionen wie in den feinsinnigen Remixen anderer Künstler.

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English version : In the late 1993, mysterious records of mind bending electronic echoes, in length and structures, started to emerge from Berlin. Plain sleeved records with enigmatic graphics pressed in Detroit, but made in Germany by two guys from Berlin who weren’t so keen about showcasing their physique, but rather focused on the music. Basic channel and Moritz von Oswald took techno music to a degree in a variety of shapes that encompassed dub, ambient, downtempo, techno and basically crafted minimal techno de facto. Mr. von Oswald aimed towards face eating repetition and stretching the groove into a place that opened a rich and vast new territory in music for the dance floor and sound textures that were and still are unique.

It’s like Lee Perry would stretch his legs in warm bath with nothing but sequencers and TB 303 for company. Using the mixing board as a tool like his Jamaican nemesis, von Oswald swiftly emerged as the quintessential post-modern artist : collaboration were spawned with Juan Atkins, Carl Craig, Nills Petter Molvaer and so on. The holy grail of techno music. Pure class, heavenly remixes and blissful dubby basslines.

Tracklisting :

P.-S. : Thanks to B.R. for the translation and above all, for being a friend, vielen danke mein lieber 😉

Dedicated to Mr Oswald and Mark Ernestus as well.

1) Real Scenes – Berlin
2) Basic Channel – E2e4 Basic Reshape
3) Moritz Von Oswald – Ole (Remix)
4) Nils Petter Molvaer, Moritz von Oswald – Development (Ricardo Mix Dig)
5) TEXTURAL BEING – Homage à Maurizio
6) Round Four: Find A Way – Found A Way
7) Pantha Du Prince – Of Welt Am Draht (Moritz Von Oswald The One version)
8) Juan Atkins & Moritz Von Oswald – Electric Garden (Jazz In The Garden Mix)
9) Basic Channel – Q1.1/III
10) Maurizio – M6B [Edit]
11) Maurizio — Untitled (M-6)
12) 2raumwohnung – Ich Bin Der Regen Moritz Von Oswald Remix
13) Basic channel – Q.1.2 / Maurizio – m7
14) Moritz Von Oswald – Cocoon Dark Dub (Cocoon)
15) Moritz von Oswald – Watamu Beach Rework
16) Infiniti – Think Quick (Moritz Von Oswald ’94 Remodel)
17) Basic Channel – Octagon
18) Basic Channel – Phylyps Base
19) Basic Channel ‎- Phylyps Trak
20) Basic Channel ‎- Radiance II

DeepChord mix tribute

September 17, 2016 Leave a comment

Deepchord was originally a partnership of Rod Modell and Mike Schommer, but later became a solo project of Rod Modell. The sounds at work are predominantly those associated with dub-techno: dubby beats, crisp static, synthetic analogue grooves, and deep chords. Recently, records such as Liumin in 2010 saw the artist expanding its palette to source field recordings as it was hailed as an atmospheric piece of sonic art. This mix has 2 hours of the artist’s music plus some of his best remixes such as Sebastian San’s Darker shades, in my opinion his remixes are very underrated! Only available as stream below.

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